Erfolgsfaktor Personalentwicklung: Mentoring

 

Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen…
…so hat das Friedrich Nietzsche ausgedrückt – ein deutscher Philosoph und Philologe des 19. Jahrhunderts. 

 

Vielleicht verknüpft der eine oder andere beim Lesen dieses Zitats damit seine eigene Ausbildungs- oder Studienzeit. Denn der Weg der (beruflichen) Weiterentwicklung lässt sich – gerade in jungen Jahren – manchmal nicht ohne Hilfestellung meistern.

Wie gut, dass wir (heute) in solchen Situationen auf Mentoring setzen können: die Begleitung durch eine berufs- oder lebenserfahrene Person, die zwar die Richtung kennt, dem ‚Lernenden‘ aber das Laufen überlassen sollte. 

Mentoring: fast so alt wie die Menschheit 

Der Begriff Mentor stammt aus der griechischen Mythologie. In Homers Odyssee vertraut Odysseus seinem Freund Mentor die Erziehung seines Sohnes Telemach an. Dadurch wurde Mentor zum Sinnbild eines erfahrenen Ratgebers, der unterstützt, Wissen teilt und Orientierung bietet. Auf dieser Grundlage entwickelte sich das moderne Mentoring, als Begleitung durch eine erfahrene Person in beruflichen oder persönlichen Entwicklungsprozessen. 

Mentoring ist angelegt als längerfristige Tandem-Beziehung, eine Verbindung mit klarem Hierarchiegefälle: Der Mentor fungiert als Lehrer und Meister – der Mentee ist Schützling und Schüler. Mentoring-Programme verfolgen unterschiedliche Entwicklungsziele, die meist auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind.

Beispiel
Eine neue Mitarbeiterin bekommt einen erfahrenen Kollegen als Mentor an die Seite gestellt. Dieser vermittelt ihr die wichtigsten Abläufe, gibt praktische Tipps und unterstützt sie bei Fragen und Aufgabenstellungen in ihrem neuen Arbeitsumfeld. Durch die persönliche Unterstützung findet sich die neue Mitarbeiterin schneller zurecht: Sie entwickelt sich souverän in ihrer neuen Rolle.

In einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt, der kontinuierlichen Abwanderung der Boomer-Jahrgänge in den Ruhestand und den damit einhergehenden Personal- und Wissenslücken, sollten Mentoring-Programme neben weiteren Recruiting-Maßnahmen mittlerweile in der Unternehmenskultur etabliert sein. 

 

Auch bei TEREG haben wir uns für diesen Weg entschieden...




Unsere ersten Schritte im Mentoring

 

Bei TEREG keimt die Idee des Mentorings im Jahr 2017. 

Christian Schäfer, seit August 1997 Bauingenieur und Bauleiter im Unternehmen, erinnert sich: „Ein junger Mann machte damals bei uns ein Praktikum, dem nahtlos ein duales Studium im Bauingenieurwesen folgen sollte."

‚Aus dem Bauch heraus‘ entscheidet der erfahrene Schäfer, den jungen Kollegen in seiner Praxisphase im Unternehmen bestmöglich zu begleiten: Die Idee des Mentorings war geboren.

Schäfer berichtet: „Ein genau definierter Prozess war und ist das Mentoring bei uns bis heute nicht. Es gibt eine große Auswahl an Themen, die wir im Mentoring gemeinsam bearbeiten. Bis dato haben wir jedoch intuitiv entschieden, wie weit unsere Unterstützung im Tagesgeschäft reichen soll: Die war bzw. ist so individuell wie der Wissens- und Erfahrungsstand unserer Mentees.“ 

Der Erfolg gibt uns recht: Seit fast 10 Jahren beschäftigen wir im Bereich der Gebäudesanierung kontinuierlich duale Studenten, die wir während ihrer gesamten Regelstudienzeit (6 Semester) und darüber hinaus mentorisch begleiten. Aber auch Berufseinsteiger, die im Bereich Gebäudesanierung durchstarten, dürfen an der Expertise von Christian Schäfer und weiterer langjähriger TEREG-Mitarbeiter partizipieren.

 

 

Wie mentees bei uns vorbereitet werden

Im Mentoring behandeln wir die Themen, die nicht Bestandteil des Studiums sind, beispielsweise viele praxisbezogene Inhalte, interne Abläufe und Prozesse. 

Christian Schäfer, bis heute Studi-Mentor im Bereich Bau, beschreibt die Vorgehensweise: „Der Mentee wird bei uns vom ersten Tag an ins Tagesgeschäft integriert: So lernt er sämtliche administrative Abläufe am besten kennen. Ein konzerneingebundenes Unternehmen wie unseres, welches stadtnah agiert und überwiegend im öffentlichen Raum arbeitet, hat sich strikt an Vorschriften zu halten. Bei der Arbeitsausführung und Baustelleinrichtung beispielsweise sind wir an Regularien wie die des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes gebunden: allesamt gesetzliche Vorgaben, die unsere Mentees verinnerlichen sollten.“  

„Unsere administrativen Prozesse unterliegen regelhaften, internen Revisionen," weiß Schäfer. 

 

„Deshalb sollte sich der Mentee auch in unseren Verwaltungsabläufen souverän und rechtssicher bewegen. Damit all das schneller und besser verstanden wird, laufen bei uns Theorie und Praxis parallel.“ 

Auch mit den Inhalten des IMS (integriertes Managementsystem) - ein firmeninternes Regelwerk, das alle Unternehmensprozesse dokumentiert – werden die Mentees vertraut gemacht.

Besonders in der ersten Phase der Betreuung bilden Mentor und Mentee eine feste Einheit, die auf das sukzessive eigenverantwortliche Arbeiten des Mentees ausgerichtet ist.

Mit der Unternehmenszugehörigkeit wachsen schließlich die Aufgaben des Mentees:  Baustellenbegehungen, Mitarbeiterplanung und -abrechnung, Angebots- und Rechnungslegung, Kontakte mit Auftraggebern sowie vielfältige administrative Aufgaben werden Schritt für Schritt übernommen und eigenverantwortlich gelöst.

Themenauswahl 'Mentoring': Mit Know-how und Feingefühl zur Platzreife

Mentoring bei TEREG lässt sich grob in sechs Themenschwerpunkte clustern, die –  je nach Kenntnisstand der Mentees – in unterschiedlicher Ausprägung im Tagesgeschäft behandelt werden. 

Bauleiter Schäfer: „Als Mentor darf ich meine jahrzehntelange Berufserfahrung an unsere BerufseinsteigerInnen weitergeben.“ Besonders am Herzen liegt Schäfer die Persönlichkeitsentwicklung seiner Schützlinge, weil „ich sie in ihrem Handeln stärken und gleichzeitig korrigieren darf.“ Last but not least hat der ‚richtige Ton‘ im Umgang mit Auftraggebern und Mitarbeitenden für Bauleiter Schäfer einen hohen Stellenwert im Mentoring.

 

Der Mentee sollte für alles offen sein, 
Spaß an der Arbeit haben und kritikfähig sein.

Mentor - Mentee: Die Rollenverteilung

Im Mentoring gibt es eine klare Rollenverteilung. Neben Wissensvermittlung ist vor allem der faire und partnerschaftliche Umgang zwischen Mentor und Mentee wichtig, oder wie Mentees und Mentor es gerne ausdrücken: „Die Chemie sollte stimmen.“ Denn das erleichtert den alltäglichen Umgang für beide Seiten ungemein.   

Der Mentor

Der Mentor ist eine berufs- oder studienerfahrene Person, die den Mentee über einen festgelegten Zeitraum begleitet und unterstützt. 

Der Mentor sollte

  • unterstützen und orientieren: Türen öffnen und bei beruflichen Strategien beraten, ohne Entscheidungen abzunehmen,
  • Wissen teilen: Einblicke in Praxis, informelle Regeln und Abläufe geben,
  • Erfahrungen ermöglichen: Einbindung in Termine, Projekte und berufliche Situationen geben,
  • Feedback geben: Konstruktive Rückmeldungen zu Auftreten, Wirkung und Vorgehen,
  • sein Netzwerk öffnen: Einführung in relevante Netzwerke und Kontakte,
  • und Reflexionspartner sein: Perspektiven entwickeln und Handlungsschritte begleiten.
Mentee und Mentor im Gespräch

Der Mentee

Der Mentee übernimmt aktiv Verantwortung für seine berufliche und persönliche Entwicklung:

Der Mentee sollte

  • Eigeninitiative zeigen: Ziele, Fragen und Lernschwerpunkte klar definieren,

  • umsetzen und reflektieren: Gelerntes anwenden und eigenes Verhalten kritisch hinterfragen,

  • Feedback nutzen: Rückmeldungen aufgreifen und Hindernisse frühzeitig ansprechen,

  • Inhalte mitgestalten: Themen und Ausrichtung des Mentorings aktiv mitbestimmen,

  • Netzwerke pflegen: Kontakte und Veranstaltungen des Mentors aktiv nutzen.



Aus Sicht unserer Mentees...

…wird unsere Herangehensweise positiv wahrgenommen.

Corinna Hein - Bauingenieurin und seit März 2025 als Bauleiterin bei uns im Unternehmen - bewertet die fachliche und menschliche Begleitung durch ihren Mentor als durchweg positiv: „Auf meine vielen Fragen hatte Christian jederzeit Antworten parat. Ich erhielt nicht nur wertvolle fachliche Informationen, sondern auch Backgroundwissen zu Auftraggebern und handelnden Personen, die mir auf der menschlichen Ebene halfen, Situationen richtig einzuschätzen." „Wichtig ist," ergänzt die junge Bauleitung, „dass der Mentee über ein fachliches Grundwissen verfügt, an dem das Mentoring erfolgreich andocken kann. Ich persönlich bin bis heute sehr offen für neue Abläufe und Strukturen."

Bei Verständnisproblemen geht Hein nach wie vor auf ihren Mentor zu. Gerade das, sagt sie, habe ihr anfangs viel Sicherheit gegeben. „Administrative Abläufe sind wir anhand von Anwendungsbeispielen sukzessive durchgegangen, was für mich einen hohen Lerneffekt hatte.“  Nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit greift Corinna Hein nur noch selten auf den Erfahrungsschatz ihres Kollegen und Mentors zurück, obgleich Abstimmungen nach wie vor möglich und auch erwünscht sind. 

Auch in Sachen Persönlichkeitsbildung nimmt Corinna Hein einiges für sich mit: Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Geduld wurden gleichermaßen sensibilisiert – eine gute Basis, um die Sichtweisen von Mitarbeitenden und Auftraggebern gleichermaßen zu verstehen.

Hein bringt es auf den Punkt: „Der Mentor arbeitet meine Stärken heraus und gibt mir wertvolle Anleitung, wie ich mit meinen Schwächen umgehen kann. Für Lob ist jeder Mensch offen, Kritikfähigkeit will halt auch gelernt sein." 

 

 

 

Für Lob ist jeder Mensch offen, 
 Kritikfähigkeit will halt auch gelernt sein.

 

 

 

 Während ich zu Beginn meiner Arbeit hier noch 
bildhaft an Krücken ging,
 brachte Christian Schäfer mir das Laufen bei. 

 

Leon Cornils sieht sich selbst als einen Mitarbeiter, der in die Rolle des ‚Erfahrenen‘ erst hineinwachsen muss. Cornils hat sich auf eine Stellenausschreibung bei uns beworben und ist seit dem 01.12.2025 bei TEREG beschäftigt: Er bearbeitet  Wasser- und Schimmelschäden. Dem gelernten Maurer und Bautechniker fällt auf: „Der Umgangston hier ist vom ersten Tag an freundlich und kollegial. Das war in meiner Ausbildung zum Maurer anders. Im ersten Lehrjahr habe ich fast ausschließlich Materialtransporte auf der Baustelle erledigt." „Anweisung“ statt Einarbeitung und Wertschätzung – so erleben das sicher auch heute noch einige Azubis.

Über das Mentoring lernt der junge Maurer und Bautechniker eigenverantwortlich zu arbeiten: Im täglichen Umgang merkt Cornils schnell, dass Fragen an den Mentor mit jedem Tag weniger werden, er immer selbstsicherer und entscheidungsfreudiger wird.  ‚Nicht alles persönlich nehmen und kritikfähig bleiben‘ ‚das ist auch seine Quintessenz. Aus seiner Sicht brauchen junge Menschen häufig einen Anstoß, selbständig und praxisnah zu arbeiten. Cornils beschreibt das so: „Die Lust am Job Schritt für Schritt zu gewinnen, an seinen Aufgaben zu wachsen, das fühlt sich gut an, weil man nicht gleich ins kalte Wasser geworfen, sondern an seinen Job herangeführt wird.“   

Gut findet Cornils auch die vielseitige Herangehensweise seines Mentors: „Beispielsweise waren wir auch mal im Baumarkt unterwegs und es hagelte jede Menge Fachfragen zu Materialien und Verfahrensweisen, die ich Gott sei Dank größtenteils beantworten konnte. Was ich nicht einordnen konnte, habe ich dank dieses entspannten Exkurses dann auch gleich verinnerlicht.“ Er resümiert:  „Während ich zu Beginn meiner Arbeit hier noch bildhaft an Krücken ging, brachte Christian Schäfer mir das Laufen bei.“  

 

Die Erfolgsfaktoren des Mentorings

 

 

Christian: „Für mich ist es ein Erfolg, wenn die Mentees nach ihrer Einarbeitungszeit ihren Platz bei uns finden, wenn sie Spaß an ihren Aufgaben haben und die Frustrationsrate gegen ‚0‘ geht, auch, wenn mal etwas nicht optimal läuft. Es werden immer Kollegen da sein, die gerne unterstützen.“

 

Corinna: „Wichtig ist aus meiner Sicht eine gute Zusammenarbeit, ein stetiger Informationsaustausch, das Menschliche und der Umgang miteinander. Sonst fühlt es sich eher krampfig an und blockiert.“ Corinna weiter: „Rücksichtnahme im eigenen Handeln gehört für mich auch dazu. Mentor und Mentee: Das sind zwei Menschen, die möglicherweise unterschiedlich an Aufgaben herangehen.“  

 

Leon: „Mentoring bedeutet für mich auch ein Stück weit Persönlichkeitsentwicklung mit guten Lerneffekten. Dadurch, dass die Anweisungen nicht zu kompliziert, also be-greifbar sind, sprechen sie die Ebene der Mentees besser an. Junge Menschen verlieren schon mal die Lust am aufmerksamen Zuhören“. Cornils ergänzt: „Wie ich es schon erwähnt habe, den Gang durch den Baumarkt fand ich super. Es wird viel Allgemeinwissen vermittelt, eben nicht nur berufsbezogen“. 

 

„Wenn unser Nachwuchs langfristig bei uns bleibt, Spaß am Arbeiten bei TEREG hat und unsere Auftraggeber mit dessen erbrachter Leistung zufrieden sind, dann ist das unser messbarer Erfolg aus dem Mentoring.“   

Mentoring im 21. Jahrhundert – Wichtiger als je zuvor

Christian Schäfer weiß aus seiner jahrzehntelangen Berufspraxis: „Die Aufgaben eines Bauleiters sind heutzutage wesentlich komplexer. Diese Komplexität kann im Studiengang gar nicht vollends vermittelt werden. Als Arbeitgeber sind wir gefordert, vorhandene Lücken, ob Fachwissen, Vorgehen im Tagesgeschäft, Kommunikation und Konfliktbewältigung, praxisnah zu schließen.“  Der TEREG-Bauleiter: „Darüber hinaus ist Mentoring wichtig für die Mitarbeiterbindung, nimmt es dem Mentee im besten Fall die Angst vor dem Berufsstart. Gleichzeitig heben wir uns damit vom Wettbewerb ab. Was wir machen, kommt einem Personal Training gleich, welches jeden Einzelnen auf seine Aufgaben im Unternehmen gründlich vorbereitet." „Und," wie ich es eingangs sagte, wir orientieren uns am Wissens- und Erfahrungsstand unserer Mentees und setzen genau da an.“

Leon Cornils sieht das so: „Beim Mentoring ist Aufgabenverteilung wichtig, das Prüfen und Nachhalten, aber auch regelmäßiges Feedback. In vielen Berufszweigen werden qualifizierte Nachwuchskräfte gesucht. Ich kann mir vorstellen, langfristig hier zu arbeiten, eine umfassende Einarbeitung – wie ich sie hier erlebe – vorausgesetzt." Und er ergänzt: „Ich habe selbst einen Ausbildereignungsschein und würde ans Mentoring genauso herangehen wie Christian."

Für Corinna Hein ist Mentoring wichtig, weil sich die Gesellschaft verändert hat: „Früher, war eine Ausbildung – gerade in den ersten Wochen und Monaten ─ eher rudimentär: 

 

 

 

Azubis wurden zum Brötchenholen und Kaffee kochen eingesetzt. Das hat sich glücklicherweise geändert. Azubis müssen vom ersten Tag an ins Tagesgeschäft eingebunden werden: Umso besser entwickelt sich nicht nur der Wissensstand, sondern auch die Persönlichkeit des Mentees." 

Alle drei sind sich einig: Gerade, weil in den nächsten Jahren die Babyboomer in Rente gehen, ist der Wissenstransfer auf die nachfolgenden Generationen so wichtig wie nie zuvor.

 

Zeichnung zum thema Mentoring_Bergsteiger

 

Das Persönliche…was beiden Seiten wichtig ist 

  • Mentor und Mentee haben ein Vertrauensverhältnis 
  • Ansprechbarkeit, Engagement und Kritikfähigkeit sind auf beiden Seiten vorhanden
  • Sachlichkeit und ein freundlicher Umgang ist fester Bestandteil des Mentorings  
  • Gemeinsame Ziele:  Eigenverantwortlichkeit des Mentees – erfolgreiche Schließung von Personallücken 
  • Partizipation aneinander

 

Beide Mentees fühlen sich bei ihrem ‚Lehrmeister‘ gut aufgehoben und schätzen die durchgängige Akzeptanz im älteren Kollegenkreis. „Man ist hier eben nicht der ‚Anfänger‘,“ sagt Corinna, „auch wenn vielleicht der eine oder andere externe Kontakt noch ein bisschen verhalten auf die Kombination Bauleiterin/jung/Frau reagiert. Da bin ich selbstsicher genug und überzeuge durch meine Fachkompetenz." 

Auch Christian Schäfer zieht für sich Erkenntnisse aus der Mentorenarbeit: Beispiel Digitalisierung. „Da muss ich mich kritisch hinterfragen, ob ich mit meinem Wissenstand noch up to date bin. Vielleicht sollte der Mentor auch noch mal die eine oder andere Weiterbildung machen.“

Dass Jung und Alt gemeinsam das Tagesgeschäft ‚rocken‘, finden beide Parteien großartig: Erfahrene, die souverän ihr Tagesgeschäft meistern und die ,Newcomer‘, die frischen Wind und neue Ideen ins Unternehmen tragen. „Von unseren Auftraggebern," so Schäfer, „wird der Nachwuchs gut angenommen." „Das begrüßen wir, denn der Bereich Bau ist bei uns ein sehr persönliches Geschäft. Mit vielen Auftraggebern und Architekten haben wir jahrzehntelange Geschäftsbeziehungen.“ „Zudem ist es eine gute Entscheidung, einen jungen Bauleiter als stellvertretenden Betriebsleiter einzusetzen. Auch das setzt ─ innen wie außen ─ die richtigen Signale," ergänzt er.

 

 

Neben den mentorischen Aktivitäten in der Gebäudesanierung, werden auch die gewerblichen Azubis bei TEREG – junge Menschen, die bei uns die Ausbildung zum Gebäudereiniger machen – ähnlich unterstützend begleitet. Hier übernehmen – neben den beiden Ausbildungsbetreuern – Azubis des 2. und 3. Lehrjahres als ‚Buddies‘ die Betreuung der Ausbildungseinsteiger. (siehe Artikel Magazin Ausbildung zum Gebäudereiniger bei TEREG | TEREG Gebäudedienste )

Die mentorische Begleitung der jungen Bauleiter läuft zunächst sechs Monate, “ und dann schauen wir," ob noch Bedarf besteht," schmunzelt Schäfer, „prinzipiell bleibt der Mentor ja immer ansprechbar.“

Viele unternehmerische Stellschrauben sind notwendig, um heutzutage Personallücken zu schließen. „Wir denken," so Bauleiter Christian Schäfer, „wenn unser Nachwuchs langfristig bei uns bleibt, Spaß am Arbeiten bei TEREG hat und unsere Auftraggeber mit dessen erbrachter Leistung zufrieden sind, dann ist das unser messbarer Erfolg aus dem Mentoring.“   

Mehr Info zum Thema Mentoring: 
Christian Schäfer  | c.schaefer@tereg.de

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